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VonMartin

Schriftenstand der Legion Mariens in Dülmen

Am Samstag vormittag, den 20. Juni 2015 veranstaltete die Legion Mariens der Curia Dülmen einen Schriftenstand in der Innenstadt von Dülmen.

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Unter dem Motto „Mach mehr aus deinem Glauben“ wurde von der Legion Mariens in der Fußgängerzone von Dülmen ein Schriftenstand aufgebaut, um den Passanten Schriften zu verschiedensten Glaubensthemen anzubieten aber auch um mit den Interessierten ein Glaubensgespräch zu führen. Zudem wurde auch das Rosenkranzknüpfen angeboten, so dass man an unserem Stand seinen eigenen Rosenkranz knüpfen konnte.

Ob jung oder alt, katholisch oder ungetauft, Skeptiker, Agnostiker oder pastorale Mitarbeiter – wir konnten mit verschiedensten Menschen ins Gespräch kommen, ihnen Schriften mitgeben oder für den Rosenkranz begeistern. Vielen Fußgängern haben wir unser „christsein-praktizieren.de“-Kärtchen geben können, welches die grundlegenden Dinge des Glaubens auflistet und zum nachdenken anregen soll. Die Karte verweißt auf unsere Webseite, so dass weitere Informationen oder Kontaktmöglichkeiten schnell gegeben sind.

Die Resonanz war überwiegend positiv, ablehnende Haltungen gab es wenige und wir hoffen, dass wir einige Leute zum nachdenken über den Glauben an Gott anregen konnten.

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VonMartin

Sich zum Kreuz bekennen

In diesem Jahr wird am Ostermontag in der Pfarrkirche St. Georg in Bocholt zusammen mit dem Diözesanbischof Dr. Felix Genn der 700. Jahrestag des Blutwunders des Bocholter Kreuzes gefeiert. Ein sehr schöner Anlass für uns Christen über den tiefen Sinn des Kreuzes in unserem Leben nachzudenken.

In unserem Umfeld schwindet das Verständnis über das Kreuz als Zeichen des Heils, des Lebens und der Hoffnung. Aber sprach nicht schon der Apostel Paulus davon, dass es für die einen Torheit und für die anderen Ärgernis ist? Dies ließ ihn aber nicht davon abbringen, den gekreuzigten Christus zu verkündigen. Und wenn Christus selber davon sprach, dass der Menschensohn erhöht werden muss, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, dann wird uns klar, dass das Kreuz der Wegweiser zum ewigen Leben bei Gott ist und die Bluttropfen nicht Tod bedeuten sondern Zeichen der Erlösung von der Gefangenschaft des Todes sind.

Ein zentrales Merkmal der Legion Mariens ist das Apostolat. Das Apostolat umfasst die Gottesverehrung, den Dienst am Nächsten und auch die Verkündigung des Glaubens. Von Christus zu sprechen, von ihm Zeugnis abzulegen, erfordert heute schon Mut, denn es ist absolut nicht mehr selbstverständlich unter uns Christen. Doch wie ein Mensch guten Willens in der Wüste den Weg der Dürstenden zur Oase zeigen möchte, so sollten wir Christen uns auch nicht scheuen, auf die Quelle des Lebens hinzuweisen. Es ist doch Christus der uns dazu aussendet und auf seinen reichen Segen dürfen wir dabei hoffen.

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VonMartin

Kirche – Rückläufige Zahlen

Es ist oft ein Thema: Die hohen Zahlen der Kirchenaustritte und der starke Rückgang des Kirchenbesuchs. Das Gründe hierfür auch in der Kirche selbst zu suchen sind, ist vielen klar. Auch wir Christen sind oft versucht, uns an hitzigen Diskussionen zu beteiligen, was in der Kirche falsch läuft. Zu diesem Thema veröffentlichen wir den folgenden Text:

Die Zahlen kirchlicher Statistiken steigen seit Jahren, wenn es um Kirchenaustritte geht, und sie sinken, wenn sie Auskunft über das Leben in der Gemeinde geben. Wer die Situation nüchtern analysiert, der weiß, daß der Glaube in unserer Gesellschaft eine immer geringere Rolle spielt. Und die Alten, die der Kirche in guten wie in schlechten Zeiten die Treue gehalten haben, sterben weg.
Die kleiner werdende Zahl derer, die sonntags den Gottesdienst besucht, sich am kirchlichen Leben beteiligt und sich engagiert, wird langsam mutlos. Diese Resignation macht selbst vor Pfarrern und hauptamtlich angestellten Mitarbeitern keinen Halt. Wen wundert es da noch, dass nicht die Frohe Botschaft, sondern die Sorge um die Zukunft im Mittelpunkt steht.
Wir sind schnell dabei, die Ursache bei anderen zu suchen. Kommt am Arbeitsplatz, im Verein oder im Bekanntenkreis das Gespräch auf die Kirche, dann gehören wir selbst oft zu den unerbittlichen Kritikern. Mit welchem Erfolg? Wir verunsichern selbst diejenigen, die sich eigentlich von uns ein aufmunterndes Wort erhofft haben.
Selbstverständlich lässt sich vieles an der Kirche kritisieren, steht in den Gemeinden nicht alles zum Besten. Doch wer macht sich schon Gedanken darum, warum der Pfarrer so mutlos geworden ist und sich in die Verwaltungsarbeit geradezu flüchtet? Wie kommt es, dass oft nur noch so wenig von dem zu spüren ist, was der Apostel Paulus im 1. Korintherbrief (9,16) so ausgedrückt hat: „Wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predige.“
Und woran liegt es, dass vom Sonntagsgottesdienst nicht mehr das ausgeht, was von der Predigt am ersten Pfingstsonntag die Apostelgeschichte (2,37) zu berichten weiß, dass es nämlich den Zuhörern „durch’s Herz ging“ und sie fragten: „Was sollen wir tun?“ Wir lassen uns viel zu viel von den Statistiken, den Trends der Zeit, der Meinung anderer beeinflussen. Das lähmt – den Pfarrer, den Haupt- und Ehrenamtlichen, das Gemeindeglied.
Zu sehr schon haben wir uns daran gewöhnt, dass der Pfarrer schon alles macht und im Griff hat. Viel zu wenig machen wir uns dabei bewußt, dass die Gemeinde nicht aus einem Oben und Unten, nicht aus einem Dienen und Bedientwerden besteht, sondern dass jeder Einzelne seine Gaben einzubringen hat in das, was wir Gemeinde nennen. Und dass wir uns an dem auszurichten haben, was der Apostel Paulus in seinem Brief an die Römer (12,11) über das Leben der Gemeinde sagt: „Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn.“
Präziser lässt sich unser aller Verantwortung nicht zusammenfassen. Und wenn wir dieser Aufforderung folgen, dann fällt auch die ständige Angst um die Zukunft der Kirche und Gemeinde weg. Denn wir wissen, dass die Kirche nicht von uns abhängt, sondern dass Jesus Christus ihr Herr ist. Was für eine Befreiung. Eine Befreiung freilich, die uns auch in die Pflicht nimmt, die Erosion kirchlichen Lebens ernstzunehmen.
Denn auch für uns gilt das beschwörende Wort des Propheten Jeremia (22,29): „O Land, Land, Land, höre des Herrn Wort.“ Nur wer des Herrn Wort hört, gründet sein Leben auf einen festen Grund und gibt ihm eine tragende Mitte, die auch den Ängsten, Nöten, Zweifeln standhält. Wir müssen also wieder zurückkehren zum Eigentlichen, zum Predigen und Hören.
Wer sich darauf besinnt, der wird sich von den Zahlen nicht entmutigen lassen. Im Gegenteil. Wenn wir endlich wieder „brennend im Geist“ werden, wird die Gemeinde eine neue Anziehungskraft für die Menschen erhalten, die sich von ihr entfernt haben oder abseits stehen. Denn es geht nicht um Erfolgsmeldungen, sondern darum, dass Menschen zum Glauben finden und nicht verloren gehen.

(Quelle: Glaubenssachen – 100 Predigten für das Jahr – Autor: K. Rüdiger Durth)

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VonMartin

Straßenevangelisation zum Domweihfest in Münster

Fr. Dr. Hannah Schulz, Referentin für die geistlichen Gemeinschaften im Bistum Münster, lud uns zur Mitwirkung und Teilnahme am Domweihfest ein. Gern sagten wir zu. Vom Bistum wurde uns eine Pagode, eine Art Zelt, auf dem Syndikatplatz zur Verfügung gestellt. Früh am Morgen machten wir uns auf dem Weg nach Münster. In unserem Zelt hatten wir einen Tisch und einige Hocker aufgebaut. So konnten sich alle Interessierten bei uns niederlassen, um ihren eigenen Rosenkranz zu knüpfen. Zu uns kamen einzelne Personen, Mütter und Väter mit ihren Kindern, Messdiener-Leiter und Ordensfrauen. Domweihfest

Hierbei ergaben sich oft gute Gespräche bei denen wir über unseren Glauben Zeugnis geben konnten.

Voller Freude über ihren selbstgeknüpften Rosenkranz verließen uns die Besucher. Auch gingen einige von uns durch die Straßen, um mit einzelnen Menschen über Gott zu sprechen.

Insgesamt war es ein schöner und erlebnisreicher Tag in Münster, bei denen wir viele interessante Begegnungen hatten. Mit dem selbstgeknüpften Rosenkranz hatten die Teilnehmer ein sinnvolles Werkzeug für ihr persönliches oder gemeinschaftliches Gebet bekommen.

VonMatthias Wiltink

KPE – Pfadfinder Meute Bahira Bocholt

ΚPE – Meute Baghira Bocholt / Stamm St. Petrus der Fels
Hei, wir sind die jungen Wölfe, haben alle wilden Mut,
Junge, komm zu unserer Meute,
die gefällt Dir sicher gut!
Willst Du tolle, wilde Spiele in freier Natur mitmachen,
aufregende Abenteuer im „Dschungel“ erleben,
so schließe Dich unserer Jungen Meute an.
Willst Du mit treuen Freunden Deine Kräfte messen
und dabei die Schwächsten nicht vergessen,
dann bist Du für uns der richtige Mann!
Wir freuen uns auf Dich, also bis dann!
Unsere Meutenstunden für Wölflinge zwischen 7 und 12 Jahren sind in
den Schulzeiten jeden Freitag um 17:30 Uhr im
Gemeindezentrum St. Martin, Robert-Koch-Ring 88, Bocholt.
Herzlich Gut Pfad, Deine Wölflingsjungen der Meute Baghira
Treu und tapfer wie Baghira lehrt, wir machen niemals kehrt!

170 Meute Baghira Bocholt 17.09.2011
Wenn du Interesse hast, kannst du uns gerne unter folgender Telefonnummer erreichen:
Fam. Wiltink: 02871/490584

VonMartin

Ist Christsein = Zeitverschwendung ?

Ja, wenn es Gott nicht gibt!
Nein, wenn es Gott gibt!

Ob Christsein eine Zeitverschwendung ist, liegt in Wirklichkeit in einer Frage, die schon vorher beantwortet werden muß. Diese alles entscheidende Frage, mit allen daraus resultierenden Schlußfolgerungen lautet: Glaube ich an Gott als den Schöpfer und Herrn allen Seins, also auch von uns Menschen oder existiert dieser Gott für mich nicht.

Wenn wir davon ausgehen, daß z.B. die Naturgesetze, der Kosmos, das Leben, der Mensch und die vielen Wunderwerke in der Natur, einen Schöpfer haben müssen, den wir Gott nennen, wäre die nächste Frage, warum dieser Schöpfer uns Menschen eigentlich erschaffen hat. Was will er von uns?

Die Hauptbotschaft Gottes an uns Menschen ist: Gott über alles zu lieben und den Nächsten wie sich selbst. Wenn Christen sich ernsthaft darum bemühen würden, diese Botschaft Gottes an uns Menschen, in allen Bereichen unseres Alltagslebens zu praktizieren, wäre damit eine gute Grundlage für ein zufriedenes Miteinander der Menschen gelegt.

Auch in unserer Gruppe der Legion Mariens bemühen wir uns darum, Zeit für Gott und den Nächsten zu  haben. Dieses geschieht z.B. durch regelmäßigen Zeit-Einsatz für unseren Glauben, und für hilfsbedürftige oder einsame Menschen. Weil wir an Gott glauben, ist für uns, unser Zeit-Einsatz als aktive Christen, keine Zeitverschwendung, sondern die notwendige Konsequenz unseres Glaubens an Christus und seine Botschaft.

Es wäre in diesem Zusammenhang mal interessant darüber nachzudenken, was es auf Dauer für Folgen haben wird, die Existenz und Autorität Gottes zu leugnen.  Was ist das Endresultat, wenn man nicht mehr Gott und den Nächsten liebt und sich stattdessen vom eigenen Egoismus oder einer menschlichen Ideologie leiten läßt?

Wie  schnell verfällt dann der Mensch durch seinen Egoismus den Trieben wie z.B. Hochmut, Habgier, Geiz, Neid, Hass oder Eifersucht. Das macht uns Menschen unfrei.

Zu der Frage nach Gott sagte der große russische Denker F. Dostojewski folgendes einfach und klar: „Wenn es Gott nicht gibt, ist alles erlaubt.“

Auf Dauer wird dann das Ego eines Menschen zu seinem Gott, dementsprechend er  alles entscheidet.  Wie zerstörerisch aber menschliche Egoismen und gottlose Ideologien sind, auch wenn sie unter dem Deckmantel von Humanismus, Freiheit oder Toleranz agieren, haben wir in der Vergangenheit, mit unzähligen Toten und Grausamkeiten, bitter erfahren müssen.

Christsein-praktizieren bedeutet, sich zu bemühen, den Glauben so authentisch leben zu wollen, wie Jesus Christus ihn uns verkündet und vorgelebt hat.

Welche Perspektive hat der Gottesleugner nach seinem Tod? Für ihn ist mit dem Tod alles aus.

Was ist nach der Aussage Jesu die Perspektive für die Zukunft derer, die Gott lieben? Die ewige Glückseligkeit bei Gott im Himmel.

VonMartin

Bericht vom Gebetzug „1000 Kreuze für das Leben“ in Münster 2014

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Am Samstag, den 22. März 2014 veranstaltete das ökumenische Gebetsnetzwerk „EuroProLife“ einen Gebetszug für das ungeborene Leben in Münster. Dabei wollte man auch daran erinnern, dass in Deutschland an einem gewöhnlichen Arbeitstag etwa 1000 ungeborene Kinder sterben.

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Dieser Gebetszug findet schon seit vielen Jahren im Frühjahr in Münster statt. So hatte ich schon vor gut 10 Jahren das erste Mal an dem Gebetszug teilgenommen. Leider wird der Gebetszug seit 2009 durch linksradikale Gruppierungen massiv gestört. Während vor 2009 noch eine handvoll Polizisten zur Sicherung des Gebetszuges reichten, so musste jetzt schon eine Hundertschaft an Polizisten eingesetzt werden, um die Beter vor dem radikal auftretenden Mob zu schützen.DSCF9156_2

DSCF9130 Wolfgang Hering von EuroProLife erinnerte bei seiner Ansprache an  das Evangelium des Tages vom verlorenen Sohn: Auch auf die  Gegner des Gebetszugs, die sich von Gott entfernt haben, wartet  Gott voller Liebe und Geduld auf die Umkehr dieser „verlorenen  Söhne“. Ist es da nicht recht, für sie zu beten? Sollte man daher  nicht die Schmähungen dieser Leute mit Geduld und Liebe  ertragen? Diese Einstellung ist sehr wichtig, damit man bei dem  ganzen ohrenbetäubenden Lärm, den ständigen Beschimpfungen  und Anfeindungen der Randalierer besonnen bleibt. Und die  Teilnehmer des Gebetszugs blieben ruhig, sie liessen sich, trotz allem, nicht provozieren oder beirren.

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Nun könnte man als Christ sich fragen: Was soll das Ganze? Ist es nicht besser in die Kirche zu gehen und für das Anliegen zu beten statt den Unruhestiftern die Stirn zu bieten? Macht es nicht mehr Sinn, sich aktiv oder durch eine finanzielle Spende für die Frau im Schwangerschaftskonflikt einzusetzen, als mit dieser Aktion Zeit und Mühe zu „verschwenden“ ?
Die Versuchung liegt natürlich nahe, zu diesen Fragen „ja“ zu sagen. Dazu möchte ich aber  Folgendes einwenden: Man soll das Eine tun und das Andere nicht lassen. Wir müssen immer wieder für die Frauen im Schwangerschaftskonflikt, für die ungeborenen Kinder und für alle Beteiligten beten! Wir müssen helfen, unterstützen wo wir können! Lassen wir uns doch nicht einreden, dass der Einsatz für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder frauenfeindlich ist! Abtreibung wird gerne als Frauenrecht proklamiert. Ich glaube nicht, dass die meisten Frauen gerne eine Abtreibung über sich ergehen lassen. Es ist immer ein Gewaltakt, nicht nur für das Kind, sondern auch für die Frau, die wider ihrer Natur handelt. Das so gern umworbene „Pro Choice“ kann es gar nicht geben, wenn die Frau im Schwangerschaftskonflikt nicht von ihrer Umgebung echte Alternativen für das Leben bekommt. Wie oft werden Frauen von den Kindsvätern, Familien, Freunden oder Arbeitgebern nicht unterstützt oder gar zur Abtreibung gedrängt?
Wir laufen Gefahr, dass das Thema Abtreibung komplett tabuisiert wird. Doch mit Schweigen kann man nicht helfen.
Und schon gar nicht als Christ. In diesem Land müssen jährlich allein weit über 100.000 unschuldige Kinder im Mutterleib sterben. Wenn wir meinen, gegen so ein schlimmes Unrecht nicht auf die Straße gehen zu sollen, um eine scheinbar friedliche Welt nicht zu stören, ja für was sollen wir als Christen dann überhaupt noch bereit sein, Zeugnis zu geben? Wir können über das Schweigen der Generationen vor uns in Hinblick auf schlimme Unrechtshandlungen klagen, aber was tun wir selbst, jetzt, hier und heute? Wenn die Menschen eines Tages zur Einsicht kommen sollten, dass die massenhafte Tötung unschuldiger Kinder im Mutterleib ein schweres Unrecht war, wie wird man dann wohl rückblickend unseren Einsatz als Christen für das Leben beurteilen?
Wir müssen als Christ jederzeit bereit sein, den Entrechteten, Schwächsten und Bedürftigsten in dieser Gesellschaft Gesicht und Stimme zu geben, ob gelegen oder ungelegen. Es ist vor allem ein geistiger Kampf, der hier geführt wird. Das Böse will das Leben vernichten und die Menschen ins Elend stürzen. Wir müssen den guten und beharrlichen Kampf wählen, um dagegen anzugehen und um unsere Mitmenschen darauf aufmerksam zu machen.
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Die Teilnehmer des Gebetszugs haben sich für diesen guten Kampf entschieden. Sie haben dem ungeborenen Kind und die damit verbundene Not bei den Beteiligten im Schwangerschaftskonflikt ein Gesicht gegeben. Ja, dieser Gebetszug stört. Er stört die Menschen im Alltag, mitten im Einkaufsbummel im schönen Münster. Ich habe die Hoffnung, dass manche Menschen wach werden, dass sie nachdenken. Denn die Not ist mitten unter uns, oft ganz in der Nähe. Auch immer mehr Christen denken nach und schließen sich den Gebetszügen an – in vielen Städten Europas und Amerikas. So ist auch die Teilnehmerzahl in Münster gestiegen – den intoleranten Schreihälsen zum trotz.
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Der Gebetszug für das Leben war schon sehr beeindruckend. Zum Abschluss des Gebetszugs versammelten sich die Teilnehmer rund um die Kardinal von Galen-Statue und legten Blumen zu Fuße eines Sarges mit Embryo-Modellen. Dann knieten die Beter nieder um in Stille zu verweilen – der ganze Lärm von den – durch die Polizei abgeschirmten – Radikalen rundherum, schien in diesem Moment bedeutungslos geworden zu sein. Was ist diese Störung schon im Vergleich zu dem eigentlichen Elend, dass durch eine Abtreibung hervorgerufen wird? „Der größte Zerstörer des Friedens ist heute der Schrei des unschuldigen, ungeborenen Kindes“ sagte die selige Mutter Teresa anlässlich ihrer Rede zur Verleihung des Friedensnobelpreises. Hören wir daher nicht auf, mahnend an diesen Schrei zu erinnern.
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VonMartin

Die Stimme der Legion

Die Bocholter Legion Mariens Gruppe gehört zu einer weltweiten Apostolatsbewegung. Diese setzt sich in vielen Ländern der Welt ein, dass Gott wieder mehr geliebt wird.
Zu den Aktivitäten unserer Gruppe gehören z. B. Besuche bei einsamen und verlassenen Menschen, Führung von Kommunion-Kindergruppen, sowie Glaubensgespräche mit Menschen, die sich von Gott entfernt haben.
DSCF8862Das wichtigste Fundament für alle religiösen Aktivitäten ist das Gebet. Deshalb sind auch für uns die betenden Mitglieder der Legion Mariens besonders wichtig. Das Gebet sorgt dafür, dass der Geist Gottes in unserem Handeln und Sprechen konkret wird und dadurch öffnet es das Herz der Menschen für den Glauben an Gott.
Als betendes Mitglied der Legion Mariens betet man täglich den Lobpreis Mariens und den Rosenkranz.

Wären auch Sie bereit, durch Ihr Gebet unser Anliegen zu unterstützen? Als betendes Mitglied erhalten Sie unser vierteljährlich erscheinendes Heft “Die Stimme der Legion” (s. Abbildung). Für nähere Informationen nehmen Sie am besten per eMail Kontakt mit uns auf!

VonMartin

Gott bekennen!

Die Bocholter Legion Mariens-Gruppe gehört zu einer weltweiten katholischen Apostolatsbewegung. Diese setzt sich in vielen Ländern der Welt ein, dass Gott wieder mehr geliebt wird. Viele Menschen haben vergessen, dass Gott ihr Schöpfer und Herr ist. Seine Liebe zu uns Menschen war so groß, dass er seinen Sohn gesandt hat, der sein Leben für unsere Rettung hingab.

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Heute gibt es viele Menschen die so leben, als wenn es Gott nicht gibt und sogar öffentlich ihre Gottlosigkeit propagieren, wie z. B. auf dem obigen Bus mit der Aufschrift „Es gibt keinen Gott“.

Der Autor des kleinen Prinzen, Antoine de Saint-Exupéry, schrieb:
Wenn Menschen gottlos werden, sind die Regierungen ratlos,
die Lügen grenzenlos,
die Schulden zahllos,
die Besprechungen ergebnislos,
die Aufklärung hirnlos,
die Politiker charakterlos,
die Christen gebetslos,
die Kirchen kraftlos,
die Völker friedlos,
die Verbrechen masslos,
die Aussichten trostlos.

Seien wir also glaubwürdige Christen, die Gott bewusst als ihr höchstes Gut anerkennen und Ihn und den Nächsten lieben und dienen.

VonMartin

Mach mehr aus deinem Glauben!

Im Alltag den Glauben bezeugen

Als getaufte und gefirmte katholische Christen sind wir berufen zur Mitarbeit an der Sendung der Kirche, den Glauben zu verkünden und zu verbreiten.

„Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!“ (Mk 16,15)

Die Legion Mariens trägt als internationale katholische Laienbewegung  zu diesem christlichen Missionsauftrag bei. Ziel ist die Hinführung ihrer Mitglieder und der von ihnen angesprochenen Menschen zu Jesus Christus.

Wir wollen den Glauben im Alltag bezeugen und Gottes Liebe zu den Menschen bringen. Regelmäßig treffen wir uns zum gemeinsamen Beten und führen verschiedene Dienste durch, wie z.B. Besuche bei alten, kranken und hilfsbedürftigen Menschen.

Nicht nur die Sekten, sondern auch die Katholiken sollten bereit sein, für ihren Glauben auf die Straße zu gehen. Dieses versuchen wir von der Legion Mariens z. B. durch Schriftenstände in Fußgängerzonen zu praktizieren. Zudem ergibt sich dadurch auch eine gute Gelegenheit mit Menschen über den Glauben ins Gespräch zu kommen und sie näher zu Gott zu führen.

Wenn auch Sie, lieber Leser, mehr für Gott und den Nächsten tun wollen, dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf, am besten per eMail!

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