Autor-Archiv Martin

VonMartin

UPDATE: 33 Schritte – Mit Maria zu Jesus!

UPDATE (22.04.2020): Aufgrund der Corona-Krise und den damit verbundenen Wegfall der Gottesdienste kann die Acies-Feier am Sonntag, den 26.04.2020 nicht stattfinden! Als Ersatz ist hierfür die Weihe via Skype am gleichen Tag gegen 19 Uhr geplant! Möchten Sie daran teilnehmen, setzen Sie sich per E-Mail mit uns in Verbindung!

Was ist das Ziel eines Christen? Christus! Denn so heißt es in der heiligen Schrift „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ (Joh 14,6). Doch der Weg im Alltag ist nicht immer leicht und man läuft schnell Gefahr, das Ziel aus den Augen zu verlieren. Was liegt denn näher, eine gute Begleitung auf diesem Weg zu haben – die beste, die man sich vorstellen kann: Maria, die Mutter Jesu! Sie will uns in Ihrer mütterlichen Liebe begleiten und es ist Ihr Anliegen uns an die Hand zu nehmen um uns zu Ihrem Sohn Jesus Christus zu führen.

Auf diesen Weg möchten wir uns in besonderer Weise vorbereiten. Dazu nehmen wir an der heiligen Messe am Mittwoch, den 25. März 2020 um 18:30 Uhr in der Kapelle des St. Agnes-Hospital, Bocholt, teil. Mit dieser heiligen Messe beginnen wir den Weg „33 Schritte – Mit Maria zu Jesus“. Das Begleitheft dazu kann man nach dem Gottesdienst erhalten. In diesem Heft sind Gebete und Meditationen für jeden Tag enthalten.

Zum Abschluss dieser 33 Tage, in der wir uns auf den Weiheakt als Lebensübergabe an Christus durch die Hände Mariens vorbereiten, findet am Sonntag, den 26. April 2020 um 15:00 Uhr die Acies-Feier der Legion Mariens in der Kapelle der Pfarrkirche St. Georg in Bocholt, statt. Im Rahmen dieser Marienandacht wird feierlich der Weiheakt vollzogen. Gerne sind Sie eingeladen, diesen Weg der 33 Schritte mit Maria zu Jesus gemeinsam mit uns zu gehen!

VonMartin

Karnevalsexerzitien 2020 – Ruhe und Besinnung während der Karnevalszeit

Nicht jeder ist ein Jeck und muss ausgelassen Karneval feiern. Ganz im Gegenteil: Die Sehnsucht nach Ruhe und Besinnung ist bei der alltäglichen Hektik groß. Gerade als Vorbereitung auf die Fastenzeit bieten sich hierzu Exerzitien an. Die Stille zu finden, mit den Gedanken ganz bei Christus sein zu können und Gemeinschaft im Glauben zu erleben tut der Seele gut. 

Auch im Jahr 2020 finden im Priesterhaus in Kevelaer die Schweigeexerzitien während der Karnevalszeit vom 21. bis 25. Februar 2020 statt. Der geistliche Leiter dieser Exerzitien, Pfarrer Rainer Hoverath aus dem Erzbistum Köln, wird die Exerzitien unter dem Motto „Die Fatimabotschaft hilft uns auf den Weg nach Ostern“ veranstalten.

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Die Exerzitien beginnen am Freitag, den 21. Februar um 18.30 Uhr mit den Abendessen und enden am Faschings-Dienstag, den 25. Februar um 13 Uhr mit dem Mittagessen. Die Vorträge und die Feier der heiligen Messe finden ebenfalls im Priesterhaus statt, so dass alles in der Nähe zum eigenen Zimmer ist. Der große Garten des Priesterhaus mit eigenem Kreuzweg und mehreren Gehwegen laden zu einem ruhigen Gang an der frischen Luft ein.

Die Kosten der viertägigen Exerzitien für Zimmer (mit Dusche und WC) und Verpflegung (Frühstück, Mittagessen, Kaffee & Kuchen sowie Abendessen) pro Person sind wie folgt:
• Einzelzimmer: 225,- €
• Doppelzimmer: 185,- €

Teilnehmer/-innen aus dem Bistum Münster erhalten einen Zuschuss von 36,- €, der vom Priesterhaus direkt mit der Diözese abgerechnet wird. Teilnehmer/-innen aus anderen Bistümern müssen einen evtl. Zuschuss direkt bei ihrer jeweiligen Diözese beantragen.

Den vorläufigen Tagesablauf der Exerzitien können Sie hier einsehen: Tagesablauf Exerzitien 2020

Für weitere Informationen zu den Karnevalsexerzitien nehmen Sie gerne per eMail mit uns Kontakt auf.

Für Anmeldungen zu den Exerzitien wenden Sie sich bitte direkt an das Priesterhaus in Kevelaer:
Priesterhaus Kevelaer
Kapellenplatz 35
47623 Kevelaer
Tel. 02832 / 93380
Fax 02832 / 9338111
E-Mail: info@wallfahrt-kevelaer.de
Internet: Exerzitien im Priesterhaus – Wallfahrt Kevelaer

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VonMartin

Frauenpriestertum – Ja oder Nein?

Gerade durch den geplanten „Synodalen Weg“ der deutschen Bischofskonferenz sowie der Bewegung „Maria 2.0“ innerhalb der katholischen Kirche in Deutschland ist das Thema „Frauenpriesterum“ wieder ganz aktuell in den kirchlichen Debatten. So wundert es nicht, dass dies auch durchaus beim Religionsunterricht an den Schulen kontrovers diskutiert wird. Eine 16-jährige Schülerin hat dazu einen Aufsatz geschrieben, den wir freundlicherweise hier veröffentlichen dürfen:

Die Rolle der Frau wurde in der Kirche im Laufe der Zeit mehr ernst genommen. Mädchen dürfen Messdienerinnen werden, Frauen Pastoralreferentinnen. Ein enormer Fortschritt und trotzdem sind viele noch nicht zufrieden: Die Bewegung „Maria 2.0“ bekommt immer mehr Aufmerksamkeit und Zuspruch, sogar von katholischen Priestern, die in den Predigten dafür plädieren, der „Diskriminierung“ ein Ende zu setzen.

An einem Sonntag nach der Messe kam eine Frau auf mich zu und sagte: „Ihr müsst kämpfen. Es liegt an euch, etwas zu verändern.“ Ich wusste genau, was sie meinte. „Ganz ehrlich: Ich fühle mich nicht diskriminiert“, entgegnete ich. Die Frau war schockiert. Mit meiner Antwort hatte sie nicht gerechnet.

Das Frauenpriestertum ist ein sehr umstrittenes Thema, und in einigen Augen ist die Kirche frauenfeindlich. Ist das wirklich so?

Wenn man auf die Kirchengeschichte zurückblickt, gibt es doch einige Frauen, die besonders herausstechen, zum Beispiel Maria, die Mutter Jesu. In fast jeder Kirche findet man eine Marienstatue, den Rosenkranz betet man, weil Maria vor über 100 Jahren drei einfachen Kindern aufgetragen hat, für den Frieden zu beten und Marienwallfahrten sind immer noch Gang und Gebe.

Maria ist uns ein Vorbild, da sie „Ja“ zu Gott sagte und miterleben musste, wie er unschuldig gekreuzigt wurde. Ihre Stärke in diesem Leid und ihr Vertrauen auf Gott, aber vor allem die Tatsache, dass sie die „Mutter Gottes ist“, machen sie zu etwas Besonderem, weswegen sie nicht ohne Grund in der Kirche verehrt wird. Dann wären da noch Kirchenlehrerinnen wie Hildegard von Bingen und Heiliggesprochene wie Mutter Teresa, die sich selbstlos für Arme und Kranke eingesetzt hat, ganz gleich welcher Religion sie angehörten. Sie hat viel als „Bleistift Gottes“ bewirkt: Die Gründung eines Ordens, der sich weltweilt für Arme, Kranke und Ausgegrenzte einsetzt.

Im Text „Priestertum der Frauen“ spricht Ida Raming darüber, dass Frauen an der Gründung von Ortskirchen beteiligt waren. Auch wenn ich mit ihr bezüglich des Frauenpriestertums nicht einer Meinung bin, glaube ich, dass Frauen sich in der Kirche engagieren können und sollen. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Kirche. Das geht auch ohne Priesterin, Bischöfin oder Päpstin zu sein. Eine der ersten Jüngerinnen Jesu war Maria Magdalena, die laut der Bibel am Tag der Auferstehung Jesu zum Grab wollte, dort aber von Engeln die Information erhielt, dass Jesus auferstanden sei. Des Weiteren erschien ihr der Auferstandene Jesus zuerst. Sie war diejenige, die diese frohe Botschaft den Jüngern mitteilte. Obwohl sie nicht zum engsten Kreis der Zwölf gehörte, widmete der Vatikan im Jahre 2016 ein Fest, jährlich am 22.Juli.

Die Kirche selbst sieht ihren Auftrag, das Wort Gottes zu verkünden, und dazu ist jeder Einzelne wichtig, sowohl Frauen als auch Männer.

Warum die Kirche Frauen jedoch nicht zum Priestertum zulässt? Priestertum ist ein Dienst an den Gläubigen, und nicht ohne Grund spricht man vom „bischöflichen Hirtenamt“, denn ein Hirt kümmert sich um seine Schafe. Konkret gesagt: Der Bischof kümmert sich um seine Diözese. Außerdem ist der Priester mit der Feier der Eucharistie beauftragt, die auf das letzte Abendmahl zurückzuführen ist. An diesem Abend gab Jesus den Jüngern die Aufgabe, „dies zu {seinem} Gedächtnis“ (Lk 22,19) zu tun, also hat Jesus diesen Dienst am Sakrament nur Männern anvertraut. Männer, die einer Priesterberufung nachgehen, sollen deswegen ihr Amt nicht als Privileg und höhere Machtposition sehen, sondern als Dienst in der Kirche. Der Priester ist also Vertreter Christi, deshalb ist es schon seltsam, wenn Christus von einer Frau vertreten wird. Frauen zum Beispiel können schwanger werden, Männer jedoch nicht, aber dass sich ein Mann darüber beschwert hat, das habe ich noch nie erlebt. Christus hat uns das Priestertum geschenkt, und wir haben alle etwas davon! Ohne Priester könnten wir nicht zur Beichte,  es würde keine Eucharistiefeier geben, kirchlich heiraten usw., aber das allerwichtigste: ohne Priester keine Taufe! Wichtig ist zu berücksichtigen, dass er stellvertretend für Gott die Taufe spendet. In der Beichte sagt der Priester bei der Lossprechung, dass Gott durch den Dienst der Kirche, also den Priester Verzeihung schenkt und im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes von den Sünden losspricht.

Das Amt des Papstes ist ebenfalls auf Jesus zurückzuführen: „Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen“, sagt Jesus zu Petrus in Matthäus, Kapitel 16, Vers 18. Findet da nicht auch eine Diskriminierung statt, weil Jesus noch 11 andere Jünger zur Auswahl hatte? So lesen wir auch in Lukas, Kapitel 22, Vers 24-26: „Es entstand unter ihnen ein Streit darüber, wer von ihnen wohl der Größte sei. Da sagte Jesus zu ihnen: Die Könige herrschen über ihre Völker und die Vollmacht über sie haben, lassen sich Wohltäter nennen. Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern der Größte unter euch soll werden wie der Jüngste und der Führende soll werden wie der Dienende.“ Dies ist einer der Gründe für die Bezeichnung des Papstes als „Diener der Diener Gottes.“

 Es geht nicht um Macht, die anderen Jünger haben auch einen Auftrag bekommen. Sie sind viel umhergereist, um das Evangelium zu verkünden und haben neue Gemeinden gegründet. Das ist genauso wichtig! Schließlich haben alle Jünger außer Johannes den Märtyrertod erlitten. Jesus hat Petrus das Amt des Papstes als Oberhaupt der katholischen Kirche übergeben, und damit die meiste Verantwortung. Auch er soll – wie die Priester – dienen, so wie Jesus es getan hat: „Ich bin nicht gekommen, um mich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen.“ (Markus 10,45) Jesus selbst gab sich hin, um die Sünden der Menschheit auf sich zu nehmen und so das Tor zum Reich Gottes zu öffnen, so die theologische Deutung des Leidens und Sterbens Jesu. Es geht hier um einen selbstlosen Akt der Liebe, aus Liebe zu allen Menschen. Papst zu sein ist definitiv nicht der „Traumjob“, die Reisen, in der Öffentlichkeit zu stehen, Einsatz für den interreligiösen Dialog und allgemein viel Arbeit ist sicherlich anstrengend, besonders mit über 80 Jahren.

Nichtsdestotrotz haben die Kardinäle Papst Franziskus (oder Kardinal Bergoglio) gewählt, weil sie ihm zutrauen, dass er als Stellvertreter Christi die Kirche (mit etwa 1 Milliarden Katholiken) gut leiten wird.

Diese Ämterstruktur in der Kirche ist problematisch, weil man denkt, dass es um Macht geht, aber die „Bestimmung“ dieser Ämter ist der Einsatz für die Kirche und die Gläubigen.

Dass es in dieser Struktur (auch heute noch) viel Versagen gibt, ist Jesus sicherlich bewusst, z.B. Petrus´ Verleugnung, Jesus nicht zu kennen. Doch Jesus gab seine Jünger nicht auf. Nach seiner Auferstehung sammelte er die Jünger zusammen und schickte ihnen an Pfingsten einen Beistand, den Heiligen Geist.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich da keine Diskriminierung der Frau sehe.

Man hat als Frau verschiedene Möglichkeiten, sich in der Kirche zu engagieren, egal ob als Messdienerin, Pastoralreferentin oder einfach als Gemeindemitglied.

Schon die Tatsache, dass Frauen Messdienerinnen werden dürfen, ist ein enormer Fortschritt, den ich willkommen heiße. Die Aufgabe des Priesters ist, Stellvertreter Christi zu sein, und Jesus hat nur Männer für diesen Dienst ausgewählt. Wie Papst Johannes Paul II. 1994 schrieb, ist der „Ausschluss von Frauen vom Priesteramt in Übereinstimmung mit Gottes Plan für die Kirche“.

Zwar stimme ich in diesem Punkt mit der Kirche überein, dies bedeutet jedoch nicht, dass ich nichts an der Kirche zu kritisieren habe. Ich sehe da Verbesserungspotenzial, ob die Einführung des Frauenpriestertums die Kirchenbänke wieder füllt, wage ich zu bezweifeln.

Unser Ziel ist doch der Himmel. Wir Christen sollten uns bewusst sein, dass es nicht auf eine Position in der Kirche ankommt, wenn wir nach unserem Tod vor Jesus stehen.

Mutter Teresa sagte einmal: „Christus wird uns nicht fragen, wieviel wir geleistet haben, sondern, mit wie viel Liebe wir unsere Taten vollbracht haben.

VonMartin

Nur mal kurz die Welt retten – von Besitzern und Verwaltern

Wir sind nur Gast auf Erden und wandern ohne Ruh mit mancherlei Beschwerden der ewigen Heimat zu“. Dieser Text stammt von einem bekannten Lied aus dem Gotteslob, welches auch oft zu Beerdigungen gesungen wird. Doch ist uns der Sinn dieses Textes im normalen Alltagsleben wirklich bewußt?

„Muß nur noch kurz die Welt retten“ heißt es in einem Lied von Tim Bendzko. Das scheint aktueller denn je zu sein, denn gefühlt brennt es an allen Ecken und Enden. Bestes Beispiel ist die Debatte um den Klimaschutz. Die Zeit scheint immer knapper zu werden bei gleichzeitig ständig mahnender Erinnerung, dass immer noch zu wenig getan wird. Die Rede von Greta Thunberg beim UN-Klimagipfel in New York spricht da Bände: Da scheint sich eine Wut zu entladen, die sich angestaut hat, wenn Hoffnungen und Pläne nicht wie gewünscht wahrgenommen und umgesetzt werden. 

Ich weiß jetzt nicht, ob Greta Thunberg einen Gottesbezug hat. Aber unabhängig davon: Können wir als Christen nicht durchaus in die gleiche Situation gelangen? Umwelt- und Klimaschutz – ich nenne es einfach mal „Bewahrung der Schöpfung“ – geht uns Christen auch an. Wir können und sollten dazu auch unseren Beitrag leisten. Bei Ziele, die gut mit dem Fahrrad zu erreichen sind, auf das Auto zu verzichten – und ich habe auch etwas für meine Gesundheit getan. Den Konsum in vernünftige Grenzen zu halten – ist auch gut für mich selbst. Aber wie schnell ist die Versuchung da, zu den großen Zielen zu greifen. Dann wären wir schon wieder bei „kurz die Welt retten“. Es ist ja schön, wenn es so vielen Jugendlichen nicht gleichgültig ist, was mit unserer Umwelt geschieht. Doch die reine Fokussierung auf den Klimaschutz kann durch Kriege, Naturkatastrophen (die ja nicht nur vom Klimawandel herrühren müssen) und Seuchen ganz schnell wieder recht banal wirken. Auch wir selbst können durch Krankheiten, Unfälle und andere Schicksale getroffen werden, die uns vom vermeintlich großen Ziel abbringen.

Um an diesem Punkt zum Titel zurückzukommen: Sind wir nun Besitzer oder Verwalter? Den vorübergehenden Charakter eines Verwalters ist uns oft nicht so sympathisch. Das Gleichnis vom reichen Mann und seiner guten Ernte (vgl. Lk 12,13-21) führt uns aber die Unsinnigkeit vor Augen, nur an seinen Besitz zu hängen und es zu vermehren: „Noch in dieser Nacht wirst Du sterben – wem wird dann das gehören, was du angehäuft hast?“. Statt alte Scheuen abzureißen um größere zu bauen – wäre es nicht besser gewesen, andere von den Überschuss zu geben was in den eigenen Scheunen nicht mehr passt? Hier kommt selbst der untreue Verwalter (vgl. Lk 16,1-9) besser weg: Er erkennt die Situation, er überlegt wie er mit dem ihn zu Verfügung stehenden Mitteln das Beste daraus machen kann und handelt dann auch sofort. Jesus lobt ihn nicht wegen seiner Untreue, sondern dass er klug handelt.

Schnell können wir Christen auch dabei sein, dass wir wissen, wie es in der Kirche laufen muss. Wie Priester, Bischöfe oder der Papst sich zu verhalten haben und was sich alles ändern muss. Doch haben wir zuvor unsere eigene Situation betrachtet? Haben wir uns einen Überblick verschafft, welche Mittel uns zur Verfügung stehen, um die gewünschte Änderung herbeizuführen und haben wir wirklich das nötige Talent, dies auch vernünftig und liebevoll (die wohl wichtigste Zutat im kirchlichen Handeln) umzusetzen? Besitzlos sind wir auf die Erde gekommen und genauso besitzlos werden wir diese wieder verlassen. Unsere Fähigkeiten und die Güter, die wir im Laufe der Zeit erhalten, sind im tiefsten alle ein Geschenk Gottes und wir tun gut daran, diese mit Vernunft und Klugheit zu verwalten, damit wir einmal vor Gott Rechenschaft darüber geben können. Unsere eigene Geringfügigkeit in dieser Welt zu betrachten hilft uns, bei den kleinen Dingen anzufangen und es in Gottes Hand zu geben, was Er daraus machen wird.

Dies ist auch ein Plädoyer für die eigene Entspannung im Angesicht der Sorgen dieser Welt. Viele Dinge können wir nicht ändern – und wir müssen es auch nicht, denn wir sind nicht der Besitzer dieser Welt. Wir sind nur Verwalter der Gaben, die uns Gott zuteil werden lassen hat. Und wenn wir diese Aufgabe in rechter Weise annehmen um Gott damit zu dienen – ja dann kann Er auch das Angesicht dieser Welt erneuern.

VonMartin

UPDATE: Einladung zum Curientreffen

UPDATE: Durch den seit Monat November 2020 verhängten Lockdown fällt das Curientreffen bis auf weiteres aus!

Am 4. Samstag im Monat um 14:00 Uhr findet das Curientreffen der Curia in Dülmen statt. Versammlungsort ist das katholische Pfarrheim St. Joseph in Dülmen (Josef-Heiming-Straße 3, 48249 Dülmen). Dazu laden wir herzlich ein.

Tagesordnung:

  • Eröffnungsgebete mit Rosenkranz

  • Geistl. Lesung

  • Begrüßung und Aufrufung der Teilnehmer

  • Protokollverlesung (vom letzten Treffen)

  • Korrespondenz / Nachrichten aus der Regia in Köln

  • Berichte der angeschlossenen Präsidien

  • Catena Legionis

  • Allocutio

  • Beutelsammlung

  • Verschiedenes

  • Termin Nächstes Treffen

  • Schlussgebete

Der Curia Dülmen sind die Präsidien aus Bocholt, Münster, Emsdetten und Osnabrück angeschlossen. Für nähere Informationen zum Treffen, senden Sie uns einfach eine E-Mail!

VonMartin

Kleine Umfrage zum Thema „Religion“

Wir führen eine kleine Umfrage zum Thema „Religion“ durch und würden uns freuen, wenn auch Sie sich daran beteiligen. Hier können Sie unser interaktives PDF-Formular öffnen und ausfüllen. Senden Sie uns das ausgefüllte Formular dann einfach per E-Mail an uns (bitte „M1-CP“ zusätzlich im Betreff einfügen, damit die E-Mail nicht im Spam-Filter bleibt!). Bei dem Fragebogen geht es uns nicht darum, Daten für eine statistische Erhebung zu sammeln, sondern Ihnen die Möglichkeit einer Selbsteinschätzung des eigenen Standpunktes bei religiösen Fragen zu geben. Mit der Auswertung haben Sie eine Referenz, welche die Tendenz zu den Fragen bei den anderen Beteiligten dieser Umfrageaktion zeigt. Die Daten werden natürlich anonym ausgewertet. Vielen Dank!

Hinweis: Manche Browser haben nur ein einfaches PDF-Plugin, mit dem das interaktive PDF-Formular nicht korrekt ausgefüllt werden kann bzw. die eingegebenen Daten nicht übernommen werden. Wir empfehlen Ihnen das Adobe Reader Plugin, welches auch den direkten Versand per E-Mail ermöglicht. Alternativ sichern Sie das interaktive PDF-Formular und öffnen es zum Ausfüllen mit dem Programm Adobe Acrobat Reader DC, welches kostenlos im Internet erhältlich ist. 

Das bisherige Ergebnis beruht auf 29 ausgefüllte Fragebögen – Mehrfachnennungen sind möglich:

  1. Gehören Sie einer Religion an?
    [ 14% ] – Nein
    [ 66% ] – Ja, katholisch
    [ 21% ] – Ja, evangelisch
  2. Würden Sie sich selbst als religiös bezeichnen?
    [ 79% ] – Ja
    [ 21% ] – Nein
  3. Gibt es eine Religion, die Ihnen sympathisch ist?
    [ 17% ] – Nein
    [ 14% ] – Ja, christlich allgemein
    [ 28% ] – Ja, christlich katholisch
    [ 24% ] – Ja, christlich evangelisch
    [ 10% ] – Ja, Buddhismus
    [   3% ] – Ja, Hinduismus
    [   3% ] – Ja, Judentum
  4. Sehen Sie einen Zusammenhang zwischen Gewalt, Kriege und Religion?
    [   9% ] – Nein
    [ 34% ] – Ja, sie sind dem förderlich
    [ 31% ] – Ja, sie sind die Ursache dafür
    [ 26% ] – Religionen können helfen Krieg und Gewalt zu überwinden
  5. Was könnte für mehr Frieden auf der Welt sorgen?
    [   6% ] – Wenn es (bestimmte) Religionen nicht mehr geben würde
    [ 42% ] – Wenn die Menschen sich wieder mehr auf ihre Religion besinnen würden
    [ 48% ] – Andere Gründe / Möglichkeiten
    [   3% ] – Weiß nicht
  6. Religiösität ist Ihrer Meinung nach
    [ 33% ] – In der Natur des Menschen
    [ 42% ] – Anerzogen / vorgelebt
    [   2% ] – Indoktriniert
    [ 23% ] – Eine eigene Wahl
  7. Welche der folgenden Punkte würden Sie auch als religiöse Handlung ansehen:
    [ 46% ] – Meditieren
    [   0% ] – Shoppen am verkaufsoffenen Sonntag
    [   8% ] – Weihnachtsmarkt besuchen
    [ 31% ] – Im Wald spazieren gehen
    [ 15% ] – Keiner der genannten Punkte
  8. Glauben Sie an die Existenz Gottes als Schöpfer und Ursprung allen Seins?
    [ 66% ] – Ja
    [ 31% ] – Nein
    [   3% ] – Weiß nicht
  9. Sind für Sie die folgenden drei Fragen von Bedeutung:
    Woher komme ich? Warum bin ich hier? Wohin gehe ich?
    [ 83% ] – Ja
    [ 17% ] – Nein
  10. Welche der folgenden religiösen Personen wäre ihnen am ehesten ein Vorbild?
    [ 25% ] – Papst Franziskus
    [ 17% ] – Dalai Lahma
    [ 11% ] – Margot Käßmann
    [ 25% ] – Mutter Theresa
    [ 22% ] – Keiner der genannten Personen
  11. Wie wird Ihrer Meinung nach das Europa der Zukunft werden?
    [ 35% ] – Atheistisch / Humanistisch
    [ 12% ] – Muslimisch
    [ 18% ] – Christlich
    [ 35% ] – Weder noch
  12. Wie sehen Sie insgesamt die Zukunft für Europa?
    [ 21% ] – Es wird besser
    [ 38% ] – Es wird schlechter
    [ 41% ] – Weder noch
  13. Was trifft für Sie am ehesten in Bezug auf die katholische Kirche zu?
    [ 35% ] – Ein Ort, in dem ich mich als Christ zugehörig fühle
    [ 20% ] – Eine Diskrepanz zwischen Wort und Tat
    [   2% ] – Etwas, dass total überflüssig ist
    [ 17% ] – Etwas, dass zur Menschheit gehört
    [ 26% ] – Eine Kirche von der ich mehr erwarten würde
VonMartin

Alpha-Kurs: Gott und dem Sinn des Lebens auf der Spur

Keine Frage treibt uns Menschen mehr um als die Frage nach dem Sinn des Lebens.

Was gibt es außer Beruf und Shopping noch?
Wozu sind wir auf der Welt?
Wenn es Gott wirklich gibt, warum ist soviel Leid und Unrecht auf der Erde?

An die Frage nach dem Sinn ist nicht nur der Wunsch nach Verstehen geknüpft, sondern auch das Bedürfnis, unserem Leben mehr Tiefe und Bedeutung zu geben.

Der Alpha-Kurs ist eine Möglichkeit, sich gemeinsam auf den Weg zu machen und dem Sinn auf die Spur zu kommen. Im Alpha-Kurs erfahren Sie, was Christen glauben und wie sie leben. Denn für Christen hängt der Sinn des Daseins unmittelbar mit der Botschaft Jesu Christi zusammen.

Alpha-Kurs-Themen:
1 Hat das Leben mehr zu bieten?
2 Wer ist Jesus?
3 Warum starb Jesus?
4 Was kann mir Gewissheit im Glauben geben?
5 Warum und wie bete ich?
6 Wie kann man die Bibel lesen?
7 Wie führt uns Gott?
8 Wer ist der Heilige Geist?
9 Was tut der Heilige Geist?
10 Wie werde ich mit dem Heiligen Geist erfüllt?
11 Wie widerstehe ich dem Bösen?
12 Warum mit anderen darüber reden?
13 Heilt Gott auch heute noch?
14 Welchen Stellenwert hat die Kirche?
15 Wie mache ich das Beste aus meinem Leben?

  • wissen und verstehen möchten, was Christen glauben,
  • als Christen die Grundlagen ihres Glaubens auffrischen möchten.

Ablauf der abendlichen Treffen:

  • Begrüßung und Einführung
  • Thematischer Impulsvortrag in Form eines Videos
  • Austausch in Kleingruppen
  • Abschluss im Plenum
Informationsabend:
Donnerstag, 27. Juni 2019
19:30 Uhr im Pfarrheim St. Laurentius
(Gemeinde St. Georg) Hemdener Weg 19

Veranstaltungsort der Kurse:
Pfarrheim St. Laurentius, Hemdener Weg 19, 46399 Bocholt
jeweils von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr.

Kursstart und nachfolgende Termine:
Sonntag, 15.09.2019
Sonntag, 29.09.2019
Sonntag, 13.10.2019
Sonntag, 27.10.2019
Sonntag, 10.11.2019
Sonntag, 24.11.2019
Sonntag, 08.12.2019
Sonntag, 15.12.2019
Samstag Einkehrtag 10-17 Uhr 11.01.2020
Sonntag, 26.01.2020
Sonntag, 09.02.2020
Sonntag, 23.02.2020
Sonntag, 08.03.2020
Sonntag, 22.03.2020 (Abschlussabend)

Weitere Informationen unter: www.alphakurs.de

VonMartin

Bericht von der Acies-Feier 2019

Am Sonntag, den 10. März 2019 um 15 Uhr fand in der St. Georg-Kirche die Acies-Feier der Bocholter Gruppe der Legion Mariens statt. Wie in jedem Jahr schloss sich dem ein gemütliches Beisammensein im Pfarrheim an.

Wohl auch bedingt durch das stürmische Wetter kamen zu diesjährigen Acies-Feier weniger Gäste als sonst – so dass diesmal ein großer Tisch für die Gäste im Pfarrheim reichte. Dies schmälerte aber nicht die Stimmung – und dies ist auch ganz wichtig – gerade bei so stürmischen Zeiten, die nicht nur das Wetter draußen sondern auch die katholische Kirche als solches betreffen.

Da das Präsidium in Münster dieses Jahr keine eigene Acies-Feier abhält, kamen zwei Legionäre vom dortigen Präsidium, um an die Bocholter Acies-Feier teilzunehmen. Insgesamt war es eine frohe Runde, die uns bestärkt hat, als Legionäre weiter im Dienst Mariens zu stehen.

VonMartin

Acies-Feier 2019 der Legion Mariens

Das Präsidium „Maria, Zuflucht der Sünder“ aus Bocholt hält am Sonntag, den 10. März 2019 um 15 Uhr ihre jährliche Marienfeier (Acies).

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Die Acies ist die große jährliche Hauptfeier der Legion Mariens, bei der die Weihe der Legionäre an die Muttergottes erneuert wird. Bei dieser Andacht werden die Legionsgebete sowie der Rosenkranz gebetet. Es folgt die Erneuerung des Versprechens der einzelnen Legionäre sowie das allgemeine Weihegebet aller Beteiligten. Die Andacht endet mit der Aussetzung des Allerheiligsten sowie dem sakramentalen Segen.

Anschließend findet ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen statt. Alle aktiven und betenden Mitglieder sowie alle Interessenten sind herzlich zu der Acies-Feier eingeladen!

Die Acies-Feier findet in der Pfarrei St. Georg in Bocholt um 15 Uhr statt und beginnt mit der Andacht in der Seitenkapelle innerhalb der Georgs-Kirche. Das anschließende gemütliche Beisammensein findet im Pfarrheim von St. Georg statt.

Das allgemeine Weihegebet:
O meine Gebieterin, o meine Mutter. Dir bringe ich mich ganz dar, und um dir meine Hingabe zu bezeigen, weihe ich dir heute meine Augen, meine Ohren, meinen Mund, mein Herz, mich selber ganz und gar. Weil ich also dir gehöre, o gute Mutter, bewahre mich, beschütze mich als dein Gut und Eigentum. Amen.

VonMartin

Bericht vom Schriftenstand am 15.09.2018 in Bocholt

Am Samstag, den 15.09.2018 ab 10 Uhr veranstalteten wir von der Legion Mariens Gruppe aus Bocholt unseren diesjährigen Schriftenstand in der Innenstadt von Bocholt. Bei gutem Wetter hatten wir die Möglichkeit, Interessenten Schriften über den christlichen Glauben anzubieten, Glaubensgespräche zu führen und zum Knüpfen des Rosenkranzes einzuladen.

Mit Bildern von der Muttergottes, von Papst Franziskus, vom Rosenkranz und vom Bocholter Kreuz sowie unserer Legion Mariens-Tischdecke haben wir unserem Schriftenstand ein klares katholisches Outfit gegeben. Unsere Kleinschriften zu verschiedensten Glaubensthemen wie „Wer war Jesus?“ oder „Wie kann man beten?“ stießen bei den Besuchern unseres Standes auf reges Interesse. Schnell zeigten sie sich offen für Gespräche und nahmen auch an unserer kleinen Umfrage zum Thema Religion teil, dessen Ergebnisse hier eingesehen werden können.

Eindruck erweckte auch das Knüpfen des Rosenkranzes. Doch scheuten sich viele, diesen selber zu knüpfen, da dies natürlich auch Zeit, Geduld und ein wenig Fingerspitzengefühl erfordert. So haben wir uns auch bereiterklärt, für Besucher einen Rosenkranz zu knüpfen, den sie dann später freudig von uns entgegen nahmen.

Die Gespräche zeigten, dass man durch einen Schriftenstand mitten in einer „Einkaufsmeile“ mit den verschiedensten Personen in Kontakt kommen kann. Ein älterer Mann war verwundert, dass wir nicht wußten, das Jesus noch 6 leibliche Geschwister hatte und Maria somit keineswegs Jungfrau war. Wir erklärten ihm, dass es doch vor allem entscheidend ist, dass Jesus wahrer Gott und wahrer Mensch ist und somit Gott sein leiblicher Vater ist, wie wir es auch im Glaubensbekenntnis beten „Empfangen durch den Heiligen Geist“. Im fiel es schwer, an Ereignisse zu glauben, die aus menschlicher Sicht übernatürlich sind. Dennoch hörte er gerne zu und bat, dass wir uns bezüglich der 6 Geschwister informieren sollten um ihn dann telefonisch zu kontaktieren, was wir dazu zu sagen hätten.

Ein Mann aus den Niederlanden sagte zu uns: „Sie sind katholisch – sind sie auch stolz darauf?“ Er sprach uns dabei auf die Mißbrauchsfälle an, die aktuell wieder ein großes Thema in den Medien sind. Auch wenn die Medien durch ihre Berichterstattung oft den Eindruck erwecken, dass der Mißbrauch im kirchlichen Umfeld erheblich öfter vorkommt als in anderen Bereichen, so antworteten wir ihm auch, dass natürlich die katholische Kirche eine besondere Vorbildfunktion und Verantwortung hat und daher solche Mißbrauchsfälle um so schlimmer wiegen. Obwohl der Mann keiner Religion angehörte und sich auch nicht als religiös bezeichnete, war doch ein gutes Gespräch möglich. Schließlich bejahte er, dass die Fragen „Woher komme ich? warum bin ich hier? Wohin gehe ich?“ für ihn von Bedeutung sind und zum Abschluß konnten wir ihm die Wunderbare Medaille mit Erklärung überreichen, die er dankend annahm.

Eine ältere Frau besuchte unseren Stand. Sie ist evangelisch, religiös und besucht auch gerne katholische Kirchen. Aber sie leidet stark unter einer gefühlt lieblosen Umgebung, die auf Hilfe keinen Dank zeigt und einen oft im Stich läßt. Auch hadert sie mit Gott, wie er das Böse in der Welt so zulassen kann. Wir sprachen mit ihr darüber, dass Gott den Menschen befähigen will, zu lieben. Doch die Liebe kann nur aus der Freiheit entstehen und diese Freiheit kann der Mensch auch zum Bösen mißbrauchen. Gott ist es, der uns in solchen Situationen Trost spenden kann. Wir knüpften für die Frau einen Rosenkranz, den sie gerne haben wollte. Sie war sichtlich gerührt, als wir ihr den Rosenkranz schenkten. Sie versprach, für uns ein „Vater unser“ zu beten.

Eine ausländisch stämmige Frau fragte uns, ob wir Material über Lourdes haben. Sie ist dort gewesen und hat in Lourdes die heilende Wirkung des Wallfahrtortes erfahren. Sie betet viel und war auch an den Rosenkranz interessiert, den wir ihr überreichten. Auf unsere Anfrage, ob sie bereit wäre, die Legion Mariens im Gebet zu unterstützen, gab sie für die betende Mitgliedschaft Ihre Zusage.

Zwei junge Mädchen kamen zu unserem Stand und schauten interessiert zu, wie wir den Rosenkranz knüpften. Das eine Mädchen sagte, dass sie einen Rosenkranz zu ihrer ersten hl. Kommunion erhalten hatte. Das andere Mädchen ergänzte, dass sie im nächsten Jahr zur ersten hl. Kommunion kommt. Sie war schon ganz stolz, dass sie fast komplett das „Vater unser“-Gebet auswendig konnte. Darauf hin schenkten wir ihr den Rosenkranz und gaben ihr auch gleich die Anleitung dazu, wie man diesen betet. Auch bekamen die beiden die Wunderbare Medaille, die sie mit kindlicher Freude annahmen.

So packten wir gegen 14.30 Uhr unseren Schriftenstand wieder zusammen in der Hoffnung, dass wir doch einigen Menschen etwas von der Gegenwart und Liebe Gottes übermitteln konnten. Möge auf der Fürsprache der Gottesmutter Maria unser Herr Jesus Christus dafür sorgen, dass die Arbeit auch Früchte trägt.