Schlagwort-Archiv Münster

VonMartin

Die Legion Mariens beim Katholikentag 2018 in Münster

Vom 9. – 13. Mai 2018 fand der 101. Deutsche Katholikentag in Münster/Westfalen statt. Die Legion Mariens hatte auf den Katholikentag ihren eigenen Stand. An diesem Stand waren auch zwei aktive Mitglieder, Helena und Matthias, aus unserem Präsidium beteiligt. Im nachfolgenden Bericht schildert Helena kurz Ihre Eindrücke vom Katholikentag:

Unser Zelt von der Legion Mariens stand neben denen von anderen geistlichen Gemeinschaften. Wir boten viele Kleinschriften an und verteilten wundertätige Medaillien an die Besucher. Unser Angebot, sich seinen eigenen Rosenkranz zu knüpfen, wurde besonders gern angenommen. Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene verabschiedeten sich dann freudestrahlend, mit dem selbst geknüpften Rosenkranz in der Hand, von uns. Beim Knüpfen konnten wir auch viele Glaubens-Gespräche führen.

Eine Frau, die aus meiner Heimatpfarre St. Georg-Bocholt kam, hatte uns ganz gezielt aufgesucht, um sich zeigen zu lassen, wie man einen Rosenkranz knüpft. In Bocholt gibt es einen „Freundeskreis Dominikanische Republik“. Davon ist sie die Ansprechpartnerin. Mit den Jugendlichen, die eingeladen worden waren, nach Bocholt zu kommen, wollte sie gemeinsam den Katholikentag in Münster besuchen. Aber leider hatten sie in ihrem Heimatland kein Ausreise-Visum erhalten. Nun wollen die Bocholter demnächst zur Dominikanischen  Republik (Bonao) fliegen, um dort zusammen mit den Jugendlichen Rosenkränze zu knüpfen. Auch nahm die Frau  dankend unsere Flyer in englischer Übersetzung und die wundertätige Medaillie mit.

Ein Mann mittleren Alters kam zu unserem Tisch mit den Kleinschriften. Auf meine Frage, ob er etwas bestimmtes sucht, erzählte er mir, das seine Frau katholisch und er evangelisch ist. Er suchte eine Anleitung zum Rosenkranz-Beten, und endschied sich für die ganz ausführliche Beschreibung mit den extra langen Betrachtungen. Er stellte auch noch einige Fragen dazu. Ich habe ihm auch noch die wundertätige Medaille geschenkt, worüber er sich freute.

Diese Tage beim Katholikentag in Münster gaben mir Kraft, Mut und Stärke. Zusammen mit den Mitlegionären und anderen Mitmenschen habe ich viel Glaubensfreude erlebt. Trotz der Verschiedenheit unserer Persönlichkeiten haben wir das Wirken und die Hilfe der Gottesmutter so sehr gespürt.

Maria mit dem Kinde lieb, uns allen deinen Segen gib. Gelobt sei Jesus Christus.

VonMartin

Einladung zum Curientreffen

Am Samstag, den 23. Februar 2019 um 14:00 Uhr findet das nächste Curientreffen der Curia in Dülmen statt. Dazu laden wir herzlich ein.

Tagesordnung:

  • Eröffnungsgebete mit Rosenkranz

  • Geistl. Lesung

  • Begrüßung und Aufrufung der Teilnehmer

  • Protokollverlesung (vom letzten Treffen)

  • Korrespondenz / Nachrichten aus der Regia in Köln

  • Berichte der angeschlossenen Präsidien

  • Catena Legionis

  • Allocutio

  • Beutelsammlung

  • Verschiedenes

  • Termin Nächstes Treffen

  • Schlussgebete

Der Curia Dülmen sind die Präsidien aus Bocholt, Münster, Emsdetten und Osnabrück angeschlossen. Für nähere Informationen zum Treffen, senden Sie uns einfach eine E-Mail!

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VonMartin

Straßenevangelisation zum Domweihfest in Münster

Fr. Dr. Hannah Schulz, Referentin für die geistlichen Gemeinschaften im Bistum Münster, lud uns zur Mitwirkung und Teilnahme am Domweihfest ein. Gern sagten wir zu. Vom Bistum wurde uns eine Pagode, eine Art Zelt, auf dem Syndikatplatz zur Verfügung gestellt. Früh am Morgen machten wir uns auf dem Weg nach Münster. In unserem Zelt hatten wir einen Tisch und einige Hocker aufgebaut. So konnten sich alle Interessierten bei uns niederlassen, um ihren eigenen Rosenkranz zu knüpfen. Zu uns kamen einzelne Personen, Mütter und Väter mit ihren Kindern, Messdiener-Leiter und Ordensfrauen. Domweihfest

Hierbei ergaben sich oft gute Gespräche bei denen wir über unseren Glauben Zeugnis geben konnten.

Voller Freude über ihren selbstgeknüpften Rosenkranz verließen uns die Besucher. Auch gingen einige von uns durch die Straßen, um mit einzelnen Menschen über Gott zu sprechen.

Insgesamt war es ein schöner und erlebnisreicher Tag in Münster, bei denen wir viele interessante Begegnungen hatten. Mit dem selbstgeknüpften Rosenkranz hatten die Teilnehmer ein sinnvolles Werkzeug für ihr persönliches oder gemeinschaftliches Gebet bekommen.

VonMartin

Bericht vom Gebetzug „1000 Kreuze für das Leben“ in Münster 2014

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Am Samstag, den 22. März 2014 veranstaltete das ökumenische Gebetsnetzwerk „EuroProLife“ einen Gebetszug für das ungeborene Leben in Münster. Dabei wollte man auch daran erinnern, dass in Deutschland an einem gewöhnlichen Arbeitstag etwa 1000 ungeborene Kinder sterben.

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Dieser Gebetszug findet schon seit vielen Jahren im Frühjahr in Münster statt. So hatte ich schon vor gut 10 Jahren das erste Mal an dem Gebetszug teilgenommen. Leider wird der Gebetszug seit 2009 durch linksradikale Gruppierungen massiv gestört. Während vor 2009 noch eine handvoll Polizisten zur Sicherung des Gebetszuges reichten, so musste jetzt schon eine Hundertschaft an Polizisten eingesetzt werden, um die Beter vor dem radikal auftretenden Mob zu schützen.DSCF9156_2

DSCF9130 Wolfgang Hering von EuroProLife erinnerte bei seiner Ansprache an  das Evangelium des Tages vom verlorenen Sohn: Auch auf die  Gegner des Gebetszugs, die sich von Gott entfernt haben, wartet  Gott voller Liebe und Geduld auf die Umkehr dieser „verlorenen  Söhne“. Ist es da nicht recht, für sie zu beten? Sollte man daher  nicht die Schmähungen dieser Leute mit Geduld und Liebe  ertragen? Diese Einstellung ist sehr wichtig, damit man bei dem  ganzen ohrenbetäubenden Lärm, den ständigen Beschimpfungen  und Anfeindungen der Randalierer besonnen bleibt. Und die  Teilnehmer des Gebetszugs blieben ruhig, sie liessen sich, trotz allem, nicht provozieren oder beirren.

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Nun könnte man als Christ sich fragen: Was soll das Ganze? Ist es nicht besser in die Kirche zu gehen und für das Anliegen zu beten statt den Unruhestiftern die Stirn zu bieten? Macht es nicht mehr Sinn, sich aktiv oder durch eine finanzielle Spende für die Frau im Schwangerschaftskonflikt einzusetzen, als mit dieser Aktion Zeit und Mühe zu „verschwenden“ ?
Die Versuchung liegt natürlich nahe, zu diesen Fragen „ja“ zu sagen. Dazu möchte ich aber  Folgendes einwenden: Man soll das Eine tun und das Andere nicht lassen. Wir müssen immer wieder für die Frauen im Schwangerschaftskonflikt, für die ungeborenen Kinder und für alle Beteiligten beten! Wir müssen helfen, unterstützen wo wir können! Lassen wir uns doch nicht einreden, dass der Einsatz für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder frauenfeindlich ist! Abtreibung wird gerne als Frauenrecht proklamiert. Ich glaube nicht, dass die meisten Frauen gerne eine Abtreibung über sich ergehen lassen. Es ist immer ein Gewaltakt, nicht nur für das Kind, sondern auch für die Frau, die wider ihrer Natur handelt. Das so gern umworbene „Pro Choice“ kann es gar nicht geben, wenn die Frau im Schwangerschaftskonflikt nicht von ihrer Umgebung echte Alternativen für das Leben bekommt. Wie oft werden Frauen von den Kindsvätern, Familien, Freunden oder Arbeitgebern nicht unterstützt oder gar zur Abtreibung gedrängt?
Wir laufen Gefahr, dass das Thema Abtreibung komplett tabuisiert wird. Doch mit Schweigen kann man nicht helfen.
Und schon gar nicht als Christ. In diesem Land müssen jährlich allein weit über 100.000 unschuldige Kinder im Mutterleib sterben. Wenn wir meinen, gegen so ein schlimmes Unrecht nicht auf die Straße gehen zu sollen, um eine scheinbar friedliche Welt nicht zu stören, ja für was sollen wir als Christen dann überhaupt noch bereit sein, Zeugnis zu geben? Wir können über das Schweigen der Generationen vor uns in Hinblick auf schlimme Unrechtshandlungen klagen, aber was tun wir selbst, jetzt, hier und heute? Wenn die Menschen eines Tages zur Einsicht kommen sollten, dass die massenhafte Tötung unschuldiger Kinder im Mutterleib ein schweres Unrecht war, wie wird man dann wohl rückblickend unseren Einsatz als Christen für das Leben beurteilen?
Wir müssen als Christ jederzeit bereit sein, den Entrechteten, Schwächsten und Bedürftigsten in dieser Gesellschaft Gesicht und Stimme zu geben, ob gelegen oder ungelegen. Es ist vor allem ein geistiger Kampf, der hier geführt wird. Das Böse will das Leben vernichten und die Menschen ins Elend stürzen. Wir müssen den guten und beharrlichen Kampf wählen, um dagegen anzugehen und um unsere Mitmenschen darauf aufmerksam zu machen.
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Die Teilnehmer des Gebetszugs haben sich für diesen guten Kampf entschieden. Sie haben dem ungeborenen Kind und die damit verbundene Not bei den Beteiligten im Schwangerschaftskonflikt ein Gesicht gegeben. Ja, dieser Gebetszug stört. Er stört die Menschen im Alltag, mitten im Einkaufsbummel im schönen Münster. Ich habe die Hoffnung, dass manche Menschen wach werden, dass sie nachdenken. Denn die Not ist mitten unter uns, oft ganz in der Nähe. Auch immer mehr Christen denken nach und schließen sich den Gebetszügen an – in vielen Städten Europas und Amerikas. So ist auch die Teilnehmerzahl in Münster gestiegen – den intoleranten Schreihälsen zum trotz.
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Der Gebetszug für das Leben war schon sehr beeindruckend. Zum Abschluss des Gebetszugs versammelten sich die Teilnehmer rund um die Kardinal von Galen-Statue und legten Blumen zu Fuße eines Sarges mit Embryo-Modellen. Dann knieten die Beter nieder um in Stille zu verweilen – der ganze Lärm von den – durch die Polizei abgeschirmten – Radikalen rundherum, schien in diesem Moment bedeutungslos geworden zu sein. Was ist diese Störung schon im Vergleich zu dem eigentlichen Elend, dass durch eine Abtreibung hervorgerufen wird? „Der größte Zerstörer des Friedens ist heute der Schrei des unschuldigen, ungeborenen Kindes“ sagte die selige Mutter Teresa anlässlich ihrer Rede zur Verleihung des Friedensnobelpreises. Hören wir daher nicht auf, mahnend an diesen Schrei zu erinnern.
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VonMartin

Mut zum christlichen Zeugnis

Die Adventszeit stimmt uns ein auf das Fest der Geburt unseres Erlösers Jesus Christus. Freudig erwarten wir den Geburtstag des göttlichen Kindes. Im Ave Maria beten wir: „Und gebenedeit ist die Frucht Deines Leibes, Jesus“ und im Credo bekennen wir: „Empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria“. Als Christen glauben wir, dass Gott als Schöpfer und Herr allen Lebens, schon bei der Empfängnis unmittelbar eingreift und dem Menschen im Mutterleib eine unsterbliche Seele verleiht.

In unserer heutigen Zeit ist die Freude über ein Kind, dass im Mutterschoß heranwächst, leider nicht mehr selbstverständlich. So dürfen allein in Deutschland jährlich über 100.000 ungeborene Kinder nicht das Licht der Welt erblicken. Eine Tragik, die trotz des enormen Ausmaßes der Abtreibungszahl in unserer Gesellschaft immer mehr tabuisiert wird.

Als Christ ist es deshalb sehr wichtig, sich für das Lebensrecht aller Menschen, besonders auch für das der wehrlosen Ungeborenen einzusetzen. Aus diesem Grunde unterstützen wir von unserer Legion Mariens Gruppe auch christliche Initiativen, die sich für das Lebensrecht einsetzen, wie z. B. den jährlichen Gebetszug für das ungeborene Leben in Münster. Das erfordert Mut, denn häufig wurde dieser Gebetszug schon durch hysterisches Geschrei und Gebrüll von Gegendemonstranten gestört. Wir Christen wollen durch die Teilnahme ein Zeugnis geben, dass Gott die alleinige Autorität hat, über Leben und Tod des Menschen zu entscheiden.

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