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VonMartin

Die Wundertätige Medaille in Zeiten der Corona-Pandemie

Sie kennen die „Wundertätige Medaille“? Wussten Sie auch, dass diese Medaille zuerst die „Medaille der Unbefleckten Empfängnis“ hieß? Der Anlass für diese Namensänderung ist wieder ganz aktuell.

Hinweis: Dieses Bild ist der Webseite „Militia Immaculatae“ entnommen – durch Klick auf das Bild gelangen Sie dorthin!

Die Medaille geht auf die kirchlich anerkannte Marienerscheinung der Ordensfrau Katharina Labouré vom 27. November 1830 in Paris (Rue du Bac – „Töchter der christlichen Liebe vom heiligen Vinzenz von Paul“) zurück. Nach der Erlaubnis durch den Erzbischof fing man Mitte 1832 an, diese Medaille zu prägen. Zu dieser Zeit breitete sich in Paris die Infektionskrankheit „Cholera“ aus, die zuvor auch in Teilen Asiens, Kleinasiens, Ostafrika und dann auch in Teilen Europas wütete. Allein in Paris forderte die Krankheit mehr als 20.000 Tote.

Während der Epidemie begannen die „Töchter der christlichen Liebe“, zu dessen Dienst die Armen- und Krankenpflege gehört, die Medaille an infizierte Personen in den Krankenhäusern zu verteilen. Die Heilungen häuften sich, ebenso besonderer Schutz vor der Krankheit und als Folge dieser Wunder viele Bekehrungen. Die Pariser Bevölkerung begann die Medaille als „wundertätig“ zu bezeichnen.

Manche mögen jetzt denken „Soll das jetzt ein Talisman sein, der mich vor Corona schützt?“. Nein, die Wundertätigen Medaille ist nicht einfach ein ‚Glücksbringer‘. „Überreich werden die Gnaden für jene sein, die sie mit Vertrauen tragen“ sagte die Gottesmutter in Ihrer Erscheinung zu Katharina Laboré. Dieses Vertrauen hatte auch der heilige Don Bosco, als die Cholera 1854 in Turin wütete und er zusammen mit 50 Don-Bosco-Jungen sich um die Kranken und Sterbenden kümmerte. Sie hatten nicht die Schutzkleidung, so wie wir Sie in heutigen Krankenhäusern kennen – aber Sie trugen die Wundertätige Medaille um den Hals und waren bei Ihrer tätigen Nächstenliebe im Gebet und Vertrauen mit Gott und der allerseligsten Jungfrau Maria verbunden. Und keiner von Ihnen steckte sich mit dieser Krankheit an.

Wir Christen laufen heute oft Gefahr, uns von der allgemein herrschenden Panik und Angst anstecken zu lassen. Es geht nicht darum, Vorsicht und Schutz gegen Ansteckung zu vernachlässigen, sondern dass man im Vertrauen auf die Gottesmutter Maria den Mut fassen kann, auch in der jetzigen Zeit Werke der christlichen Nächstenliebe zu vollbringen statt in der Angst zu verharren. Denn die Corona-Pandemie ist momentan nicht die einzigste Not auf diesen Planeten. Die Wundertätige Medaille ist für uns ein wichtiger Begleiter, der uns immer an dieses Vertrauen auf die Gottesmutter erinnert.

Die Fastenzeit ist einer Zeit der Umkehr und Buße. Die Corona-Pandemie macht die Notwendigkeit dazu nochmal besonders deutlich. Eine schöne und wichtige Aktion dazu ist „Deutschland betet gemeinsam“, welche am 8. April 2020 von 17 – 18.30 Uhr stattfindet. Machen Sie den ersten Schritt in dieser Zeit und seien Sie dabei! Und möge diesen ersten Schritt weitere folgen, damit – wie Frank Duff sagte – Gott in dieser Welt wieder mehr geliebt wird.

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VonMartin

Legionstreffen in Corona-Zeiten

Bedingt durch die Corona-Pandemie und den damit erlassenen Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen ist es leider zur Zeit nicht möglich, dass das wöchentliche Präsidiumstreffen in gewohnter Weise stattfindet. Durch die Möglichkeiten, die das Internet bietet, brauchen wir dennoch nicht das wöchentliche Treffen ausfallen zu lassen.

Da es (teils kostenfreie) Programme und Dienste gibt, die eine Video-Konferenz ermöglichen und sich auf verschiedenste Systeme und Geräte wie PC’s, Notebooks, Tablets und Smartphones installieren lassen, haben viele Legionsmitglieder die Möglichkeit, sich über das Internet für ein Legionstreffen zu vernetzen. Somit kommt man zumindest hör- und sehbar in Kontakt.

Wir führen dabei möglichst alle Punkte eines Präsidiumstreffen während der Video-Konferenz durch. Dabei muss manches anders organisiert werden. Z. B. das gemeinsame Gebet. Beten mehrere zusammen, so wird dies tonmäßig sehr schlecht übertragen, da solche Programme nicht dafür ausgelegt sind, dass mehrere gleichzeitig sprechen. Dies lässt sich aber lösen, indem man vorher klärt, wer vor- und wer nachbetet – alle anderen schalten dann einfach solange ihr Mikrofon während des Gebetes aus und können dann auch laut mitbeten, ohne dabei die Tonqualität zu stören. Auch die Verteilung der Arbeit sieht aufgrund der Kontaktbeschränkungen anders aus: Betreuung von Menschen über das Telefon ist ein möglicher Punkt. Oder den Rosenkranz für die Armen Seelen beten, während man an den Gräbern des Friedhofs vorbeiläuft.
Manches ist gar nicht möglich (Beutelkollekte) aber die meisten Punkte des Treffens können wie gewohnt durchgeführt werden und sicherlich das Wichtigste: Der regelmäßige Kontakt und das gemeinsame Gebet der Legionäre bleibt durch diese Möglichkeit auch während dieser Krisenzeit erhalten. Dafür sind wir Gott dankbar und bitten die Gottesmutter um ihre gute Führung durch diese schwierige Zeit!