Ist Christsein = Zeitverschwendung ?

Geschrieben von Martin am 30. März 2014

Ja, wenn es Gott nicht gibt!
Nein, wenn es Gott gibt!

Ob Christsein eine Zeitverschwendung ist, liegt in Wirklichkeit in einer Frage, die schon vorher beantwortet werden muß. Diese alles entscheidende Frage, mit allen daraus resultierenden Schlußfolgerungen lautet: Glaube ich an Gott als den Schöpfer und Herrn allen Seins, also auch von uns Menschen oder existiert dieser Gott für mich nicht.

Wenn wir davon ausgehen, daß z.B. die Naturgesetze, der Kosmos, das Leben, der Mensch und die vielen Wunderwerke in der Natur, einen Schöpfer haben müssen, den wir Gott nennen, wäre die nächste Frage, warum dieser Schöpfer uns Menschen eigentlich erschaffen hat. Was will er von uns?

Die Hauptbotschaft Gottes an uns Menschen ist: Gott über alles zu lieben und den Nächsten wie sich selbst. Wenn Christen sich ernsthaft darum bemühen würden, diese Botschaft Gottes an uns Menschen, in allen Bereichen unseres Alltagslebens zu praktizieren, wäre damit eine gute Grundlage für ein zufriedenes Miteinander der Menschen gelegt.

Auch in unserer Gruppe der Legion Mariens bemühen wir uns darum, Zeit für Gott und den Nächsten zu  haben. Dieses geschieht z.B. durch regelmäßigen Zeit-Einsatz für unseren Glauben, und für hilfsbedürftige oder einsame Menschen. Weil wir an Gott glauben, ist für uns, unser Zeit-Einsatz als aktive Christen, keine Zeitverschwendung, sondern die notwendige Konsequenz unseres Glaubens an Christus und seine Botschaft.

Es wäre in diesem Zusammenhang mal interessant darüber nachzudenken, was es auf Dauer für Folgen haben wird, die Existenz und Autorität Gottes zu leugnen.  Was ist das Endresultat, wenn man nicht mehr Gott und den Nächsten liebt und sich stattdessen vom eigenen Egoismus oder einer menschlichen Ideologie leiten läßt?

Wie  schnell verfällt dann der Mensch durch seinen Egoismus den Trieben wie z.B. Hochmut, Habgier, Geiz, Neid, Hass oder Eifersucht. Das macht uns Menschen unfrei.

Zu der Frage nach Gott sagte der große russische Denker F. Dostojewski folgendes einfach und klar: „Wenn es Gott nicht gibt, ist alles erlaubt.“

Auf Dauer wird dann das Ego eines Menschen zu seinem Gott, dementsprechend er  alles entscheidet.  Wie zerstörerisch aber menschliche Egoismen und gottlose Ideologien sind, auch wenn sie unter dem Deckmantel von Humanismus, Freiheit oder Toleranz agieren, haben wir in der Vergangenheit, mit unzähligen Toten und Grausamkeiten, bitter erfahren müssen.

Christsein-praktizieren bedeutet, sich zu bemühen, den Glauben so authentisch leben zu wollen, wie Jesus Christus ihn uns verkündet und vorgelebt hat.

Welche Perspektive hat der Gottesleugner nach seinem Tod? Für ihn ist mit dem Tod alles aus.

Was ist nach der Aussage Jesu die Perspektive für die Zukunft derer, die Gott lieben? Die ewige Glückseligkeit bei Gott im Himmel.

Print Friendly, PDF & Email

Posted Under: Themen

3 Antworten “Ist Christsein = Zeitverschwendung ?

  1. Anonymous

    Gibt es Gott (für mich), gibt es Gott nicht (für mich)?
    Der Mensch kann sich letztlich nur zwischen diesen beiden Fragen entscheiden. Und die jeweilige Antwort auf die obige Frage, ist dann die Ursache für viele weitere Entscheidungen, die der Mensch im Leben fällen muß. Von daher ist die durchdachte Beantwortung der obigen Frage das Wichtigste, das es im menschlichen Leben gibt.

    Über die Frage nach Gott und was er von uns will oder nicht will, kann man sicher trefflich streiten und anregende oder aufregende Kommentare abgeben. Das wäre sicher nützlich und interessant für diese Webseite.

    Die Frage nach Gott war und ist die Spannendste, weil sie die Folgenreichste aller Fragen ist.

    Manfred

    Antworten

  2. Maria

    Gottes-/ und Nächstenliebe findet man Heutzutage nur noch höchst selten. Selbst Kirchenmitglieder halten kaum noch das was sie einem versprechen. (Sie Jakobusbrief) Die Zeitschrift Lydia ist nicht schlecht, oder die alten Bibelfilme. Das Einzigste was ich noch empfehlen kann.

    Antworten

  3. Martin

    Gute christliche Zeitschriften, wie z. B. „Lydia“, sind eine wichtige Stütze und Orientierung in der heutigen Zeit der Verwirrungen. Denn leider ist nicht immer „christlich“ drin, wo auch „christlich“ drauf steht. Da muss man auch schon kritisch hinterleuchten, ob es nur reine „Zeitgeisterscheinungen“ sind, oder Zeitschriften, die es schaffen, die Botschaft Jesu Christi in aller Klarheit in der heutigen Zeit auch rüberzubringen.
    Aus katholischer Sicht kann ich hier die Zeitschrift „Der Fels“ empfehlen, mit einem klaren christlich-katholischen Profil und sehr guten Artikeln sowohl zu christlichen als auch zu aktuellen kirchenpolitischen Themen.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.